Behandlung einer Mittelohrentzündung



Anhand der vorhandenen Beschwerden ergibt sich recht schnell der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung. Der Arzt kann diesen Verdacht mit Hilfe eines Otokops prüfen und gegebenenfalls bestätigen. Im Fall einer Otitis media kann sofort mit der passenden Behandlung begonnen werden.

Eine Mittelohrentzündung wird grundsätzlich mit Antibiotika behandelt. Gleichzeitig ist die Gabe von abschwellenden Nasentropfen und Schmerzmitteln empfehlenswert. Die Nasentropfen lassen die Schleimhaut wieder abschwellen, dadurch wird auch die Ohrtrompete wieder durchgängig. Die dort vorhandene Flüssigkeit kann nun aus dem Mittelohr durch den Rachenraum abfließen. Der Patient empfindet eine Wärmezufuhr direkt am Ohr als sehr wohltuend. Die beste Möglichkeit hierfür bietet ein Rotlicht. Bei einer akuten Mittelohrentzündung ist es weiterhin wichtig sich zu schonen und reichlich zu trinken. Wiederholt sich eine Otitis media ständig, so kann vom Arzt ein kleine Röhrchen in das Trommelfell eingesetzt werden, dieses Röhrchen gewährleistet die Belüftung des Mittelohrs und ermöglicht zugleich das die Flüssigkeit nach außen abfließen kann.

Patienten, welche des öfteren unter einer Mittelohrentzündung leiden, sollten einen Hörtest bei einem HNO- Facharzt machen lassen. Denn nur so kann festgestellt werden, ob das Gehör geschädigt wurde Gerade bei Kleinkindern muss eine ständige Flüssigkeitsansammlung unbedingt behandelt werden, denn ist bei Kleinkindern das Hörvermögen beeinträchtigt so hat dies auch Auswirkungen auf die Sprachentwicklung.

Nach etwa 3 Wochen sollte eine Nachuntersuchung stattfinden, nur so kann festgestellt werden, ob alles gut verheilt ist. Zu einer solcher Untersuchung gehört auch Hörtest.




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